Sehnsucht nach dem Großen Bruder
Eigentlich wollte ich im Jahr 2000 einen Artikel zur Fernsehsendung um den BigBrother-Container verfassen. Er wurde jahrelang nie richtig fertig. Aber die damals an-formulierten Gedanken finde ich immer noch bedenkenswert. Im Lauf der Jahre habe ich immer mal wieder etwas hinzugefügt, und zehn Jahre später habe ich ihn heute, am 26. Dezember 2010, fertiggestellt.
Heilsame Grenzüberschreitung
Ökumene als Weg zur versöhnten Vielfalt
Dieser Aufsatz wurde im Frühjahr 2008 ursprünglich für ein Buch geschrieben, das die katholische Pfarrgemeinde St. Albertus Gießen zu ihrem 50-jährigen Bestehen herausgibt. Dort konnte die Ausarbeitung aber nur in gekürzter Form gedruckt werden. Hier finden Sie die vollständige Fassung einschließlich aller Anmerkungen.
Mein Aufsatz „Marie - die reine Magd“ gehörte im „Deutschen Pfarrerblatt“ zu den Beiträgen, die laut Schriftleiter Siegfried Sunnus die meiste Resonanz in der Leserschaft hervorgerufen haben. Es gab sehr viele ablehnende und empörte Stellungnahmen, allerdings auch eine Reihe von sehr engagierten Zustimmungen.
ist ein Aufsatz, für den meine Gedanken seit dem Terroranschlag vom 11. September 2001 langsam reiften, bis ich ihn im Januar 2003 im Deutschen Pfarrerblatt veröffentlichen konnte.
Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit zwei biblischen Gestalten aus dem Alten Testament, Jeftah und seiner Tochter, die ich Batjah nenne. Es geht um die Themen Heldentum und Opferbereitschaft, Terrorismus und Kollateralschaden bei seiner Bekämpfung und letzten Endes um die Frage, wie Frieden nach dem 11. September 2001 denkbar und möglich ist.
„Das Evangelium als Kriterium einer Theorie kirchlicher Praxis in der Gesellschaft“
habe ich 1976 als wissenschaftliche Hausarbeit für mein Erstes Theologisches Examen geschrieben. Angeregt durch die Auseinandersetzung mit Büchern von Ton Veerkamp und Aufsätzen der exegetischen Zeitschrift „Texte & Kontexte“, angeregt außerdem durch Diskussionen in den Foren der Internet-Seite www.jesus.de, habe ich die Arbeit nach 30 Jahren wieder einmal gelesen und überrascht festgestellt, dass sie trotz ihrer Zeitbedingtheit (entstanden in einem reformfreudigen Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts im Mainzer Fachbereich Evangelische Theologie, der von den Konflikten um Politische Theologie und Kritische Theorie zeitweise regelrecht durchgeschüttelt wurde) Differenzierungen für kirchliche Arbeit und biblische Exegese enthält, die mir nach wie vor einleuchtend erscheinen. Darum veröffentliche ich sie nach 30 Jahren erstmalig auf der Bibelwelt!
„Die Haltung der Christen zum Staat nach Tertullians Apologeticum“
war meine erste und einzige wissenschaftliche Arbeit im Fach Kirchengeschichte aus dem Jahr 1972. Sie war vom Ansatz her eher systematisch-theologisch als auf rein historische Fragestellungen angelegt, und ich finde, sie regt noch heute (im Jahr 2010) zum Nachdenken an.
„Die Wortüberlieferung Jesu im exegetisch-theologischen Meinungsstreit“
habe ich in einer Seminararbeit 1976 untersucht, und zwar in Form einer Gegenüberstellung der Ansätze von Siegfried Schulz und Gerd Theißen. Es handelt sich zugleich um eine Auseinandersetzung mit dem Konzept der Spruchquelle „Q“ (Schulz) und der Idee des urchristlichen „Wanderradikalismus“ (Theißen).
„Exegese von Matthäus 22, 1-14: Das Gleichnis vom Königlichen Hochzeitsmahl“
Meine erste Proseminararbeit zur (neutestamentlichen) Bibelauslegung führte mich 1974 mitten hinein in den Streit um die schwierige Auslegung der Gleichnisse Jesu, auch um die Frage, ob sie wirklich auf Jesus oder (ganz bzw. teilweise) auf spätere Umformungen in den urchristlichen Gemeinden zurückgehen.
„Ein Beitrag der neutestamentlichen Forschung in der Abendmahlsfrage“
Dieses Referat beschäftigt sich mit Willi Marxsen (und Wolfgang Schweitzers) sehr bedenkenswerten exegetischen Überlegungen zur Entstehung der Abendmahlspraxis und -deutung im Neuen Testament. Unsere Abendmahlsfeiern in der Evangelischen Paulusgemeinde Gießen werden im Großen und Ganzen eingedenk der von Marxsen skiziierten Problematik gefeiert und enthalten durchaus einige Antworten auf die von Marxsen gestellten Fragen.
